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Gesundheitstag 2011
Besuch Grüner Bundestagsabgeordneter im Kompetenzzentrum
Erneutes Lob für das innovative Konzept
Das jüngst eröffnete Nürnberger „Kompetenzzentrum Pakt50“ findet zum wiederholten Mal politischen Zuspruch. Die beiden Mitglieder der Bundestagsfraktion von „Bündnis90/Die Grünen“, Uwe Kekeritz und Markus Kurtz, haben sich zusammen mit der Nürnberger Grünen Stadträtin, Brigitte Wellhöfer, aus erster Hand über das Konzept des Kompetenzzentrums zur Integration älterer Langzeitarbeitsloser informiert.
Hervorzuhebendes Merkmal ist, dass im Kompetenzzentrum viel Wert auf die Gesundheit der Kunden gelegt wird. „Der Einfluss der Gesundheit auf das Wohlbefinden und damit auch auf die Motivation zur Beschäftigungsaufnahme ist groß“ erläutert Claus-Dieter Rückel, Geschäftsführer des Jobcenters Nürnberg-Stadt. Im Kompetenzzentrum werden daher Kurse beispielsweise zu Techniken der Entspannung oder Stressbewältigung angeboten. Weiterhin veranstaltet das Jobcenter Nürnberg-Stadt zusammen mit dem Pakt50 für Nürnberg und Fürth jährlich einen Gesundheitstag: „Unsere Kunden können sich aus erster Hand bei unterschiedlichen Nürnberger Vereinen, Initiativen oder auch der Krankenkasse rund um das Thema informieren und an Vorträgen und sportlichen Aktivitäten teilnehmen“, so die Leiterin des Kompetenzzentrums Pakt50, Franziska Zühlke. In diesem Jahr werde sogar der Nürnberger Spitzen-Koch Stefan Rottner leckere und gesunde Gerichte kredenzen.
Rückel mahnt in diesem Zusammenhang eine bessere Zusammenarbeit von Krankenkassen und Sozialämtern an: „Die Krankenkassen müssen das enorme Einsparungspotenzial durch präventive Maßnahmen stärker erkennen. Gerade Menschen, die sich sozial zurückgezogen haben, brauchen beispielsweise Anti-Stress-Kurse“.
Besonders beeindruckt zeigte sich Markus Kurth von dem Empowerment-Ansatz und dem niedrigen Betreuungsschlüssel im Pakt50. Er kündigte eine grüne Initiative im Bundestag mit dem Ziel an, den Jobcentern mehr Spielräume bei der Umsetzung innovativer Konzepte zu eröffnen.
Als weiteres Thema während des Besuches stand die Relevanz der Zeitarbeit im Vermittlungsprozess im Fokus. Bis zu 40 Prozent der Arbeitslosen werden in Zeitarbeitsjobs vermittelt. Eine daher für das Jobcenter wichtige Variante zur Arbeitsmarktintegration gerade von älteren Arbeitslosen. Die Notwendigkeit einer ausreichenden Entlohnung sahen alle Beteiligten als ein Muss an.
Weitere Informationen zum Besuch finden Sie im Pressespiegel auf der Internetseite des Pakt50 (www.pakt50.de) und unter www.uwe-kekeritz.de/aktuelles.














