Horst Förther und Thomas Mörtel unterstützen den Pakt50 als regionale Botschafter

Seit Januar 2009 engagieren sich der Zweite Bürgermeister der Stadt Nürnberg, Horst Förther, und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Fürth, Thomas Mörtel, als Botschafter für den Pakt50. Öffentlichkeitswirksam setzen sie sich für die Belange des Pakt50 ein und machen sich stark für die Beschäftigung Älterer. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden beide Botschafter im Mai 2009 vom Bundesminister für Arbeit und Soziales ausgezeichnet.

 

"Arbeitnehmer über 50 sind wichtige Erfahrungsträger in Unternehmen und genauso leistungsfähig wie ihre jüngeren Kollegen. Sie zeichnen sich aus durch Erfahrungswissen, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit." Horst Förther, der selbst lange Jahre erfolgreich ein Unternehmen führte, ist von den Kompetenzen Älterer und der Notwendigkeit, diese zukünftig stärker nutzen zu müssen, überzeugt. Als Pakt50-Botschafter macht er sich deshalb für ein kompetenzorientiertes Altersbild in Wirtschaft und Gesellschaft stark. "Damit Unternehmen überhaupt auf die Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitsloser zurückgreifen, müssen sie zunächst auf die besonderen Kompetenzen Älterer aufmerksam werden", so Förther.

Als Zweiter Bürgermeister der Stadt Nürnberg trägt Horst Förther erkennbar dazu bei, den Bekanntheitsgrad des Pakt50 in der Metropolregion zu erhöhen. Aufgrund seiner Erfahrungen als langjähriger Unternehmer kennt er außerdem die lokale Wirtschaftsstruktur und kann deshalb gezielt und kompetent bei der Sensibilisierung und Information regional ansässiger Arbeitgeber unterstützen.

 

 

"Nicht nur in technischen und serviceorientierten Berufsfeldern, sondern vor allem auch im regionalen Handwerk ist der Fachkräftemangel schon seit einigen Jahren deutlich zu spüren. Die regionale Wirtschaft kann es sich deshalb nicht leisten, auf das Potenzial der Älteren zu verzichten."  Thomas Mörtel setzt in seiner Rolle als Pakt50-Botschafter vor allem auf Sensibilisierungsarbeit der heimischen Betriebe. Dabei geht es ihm insbesondere darum, hiesige Arbeitgeber über die Folgen der demografischen Entwicklung aufzuklären und Alternativen einer demografiefesten Personalpolitik aufzuzeigen. "Sicher ist, dass Ältere nicht bis 65 auf dem Dach stehen können, um vielfältige Pauschalaussagen einmal aufzugreifen. Darum geht es bei der Thematik aber gar nicht. Aufgrund des Erfahrungshintergrunds ist es möglich, vereinzelt Tätigkeiten Älterer umzuverteilen und das Know-how für den Handwerksbetrieb weiter zu nutzen. Hier sind intelligente Lösungen gefragt, die sich rechnen", so Mörtel.

Als Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Fürth übernimmt Thomas Mörtel eine wichtige Multiplikatorfunktion für den Pakt50. Er informiert Unternehmen, Innungen und Verbände über die Angebote des Pakt50, ermutigt Personalverantwortliche, die Dienstleistungen des Pakt50 zu erproben und unterstützt erfolgreich bei der Personalvermittlung in Mitgliedsbetriebe der Fürther Handwerksinnungen.



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